Allgemeine Informationen zum Thema Weiterbildung
Weiterbildung ist in allen Berufsgruppen ein wichtiger Faktor. In den pädagogischen Berufen ist er jedoch höher anzusetzen. Menschen, die anderen Menschen Wissen und damit einen hohen Bildungsstandard vermitteln sollen, müssen sehr gut ausgebildet sein und über neueste Erkenntnisse verfügen. Zu den pädagogischen Berufen gehören vorrangig Erzieher(innen) und Lehrer(innen). Die Gruppe der Erzieher bzw. Erzieherinnen vermittelt den Kindern, in vornehmlich spielerischer Form, eine Grundbasis zur Lernbereitschaft. Sie sollen dafür sorgen, dass kleine Kinder Gefallen daran finden Wissen zu erlangen, dass sie Spaß am Lernen haben. Nach der Kindergartenzeit beginnt die Schulzeit für alle mit der Grundschule. Hier müssen kompetente Lehrkräfte die Kinder in Empfang nehmen, mit Einfühlungsvermögen die vom Kindergarten gelegte Basis, zur Lernbereitschaft weiter erwecken und am Leben erhalten. Viele Kollegien sind heute überaltert, so dass dort Lehrer sitzen, die nach Konzepten arbeiten die vor 30 oder gar 40 Jahren gelehrt wurden. Hier ist der Staat gefordert, er muss eine geförderte Weiterbildung für Pädagogikberufe anbieten und sollte sie auch zur Pflicht machen.
Mit der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen die mit Freude und Interesse lernen, legt man schließlich den Grundstein für kompetente Fachkräfte. Bei der geförderten Weiterbildung für Pädagogikberufe, darf aber nicht die Förderung der Lehrkräfte in der Erwachsenenbildung außer Acht gelassen werden. Auch auf diesem Sektor müssen die Lehrkräfte die Möglichkeit erhalten, sich entsprechend weiter zu bilden. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Pädagogen oft nicht so viel verdienen, um die Kurskosten komplett tragen zu können.
Berufe mit pädagogischem Hintergrund
Wie schon erwähnt, sind Erzieher(innen) und Lehrer(innen) Berufsgruppen im pädagogischen Bereich, die der geförderten Weiterbildung bedürfen. In Bereich Pädagogik sind jedoch auch noch andere Berufe relevant. Es handelt sich dabei um Sozialarbeiter(innen) und Sozialmanager(innen), Lebens- und Sozialberater(innen), Familienbetreuer(innen), Freizeit/Erlebnispädagogen, Sondererzieher(innen), Behindertenbetreuer, Museumspädagogen, um nur die Hauptgruppen zu nennen. Im sozialen Bereich ist die geförderte Weiterbildung für Pädagogikberufe ein immens wichtiger Faktor. Die Problematik gerade in sozialen Brennpunkten erfordert kompetente und entsprechend ausgebildete Mitarbeiter. Man darf ebenfalls nicht die Augen davor verschließen, dass es mehr und mehr Menschen in der Bundesrepublik Deutschland gibt, die über einen Migrationshintergrund verfügen. Dem zu folge, muss das pädagogische Fachpersonal, das mit diesen Menschen Umgang hat, entsprechende Ausbildungen besitzen. Sie beginnen bei dem Wissen über die entsprechenden Kulturkreise und ethnischen Werte und sollten auch Sprachkenntnisse beinhalten. Sozialarbeiter und Sozialmanager müssen also die Lebensumstände der Menschen, die sie betreuen kennen. Freizeit- und Erlebnispädagogen dürfen gerne mit den Kindern alte Spiele spielen, jedoch sollten sie ebenfalls über Internetgepflogenheiten und Kenntnisse über neue Medien verfügen. Bei Behindertenbetreuern ist es ebenfalls Pflicht für entsprechende Weiterbildungsangebote zu sorgen und dafür zu sorgen, dass die interessierten Mitarbeiter sie auch wahrnehmen und bezahlen können. In der Behindertenbetreuung zeichnet sich, gegenüber der Betreuung von vor 20 oder mehr Jahren, ebenfalls ein gravierender Wandel ab. Heute nehmen mehr und mehr Behinderte in einer Form am Leben der Nichtbehinderten teil, die vor einigen Jahren noch undenkbar erschien. Werfen Sie nur einen Blick auf integrative Schulen, hier werden Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam unterrichtet. Der Umgang mit Behinderungen hat sich gewandelt, heute werden Behinderte mehr gefördert und gefordert. Ihnen wird mehr Selbstständigkeit zugemutet, die sie durch aus zu leisten bereit sind.
Behinderte werden heute auch in das Berufsleben integriert.
Wer fördert und was wird gefördert
Die Informationen darüber erteilt der Träger der Einrichtung, bei der Sie beschäftigt sind. Sie können ebenfalls darüber Informationen erhalten beim Ministerium für Schule und Weiterbildung des betreffenden Bundeslandes und die Arbeitsagentur hält ebenfalls entsprechendes Infomaterial bereit. Sie sollten jedoch Eigeninitiative entwickeln und im Internet selbst einmal, nach entsprechenden Kursen und geförderten Weiterbildungen für Pädagogikberufe, recherchieren. Sofern die Weiterbildung im eigenen Bundesland stattfindet, erhalten Pädagogen, die über ein Dienstverhältnis in diesem Bundesland verfügen, meist die Unterbringungskosten, Verpflegung sowie die Fahrtkosten erstattet, auch bei den Kursgebühren werden Zuschüsse gezahlt. Eine Anlaufstelle für Weiterbildung ist die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen. Als weitere Informationsquelle über Lehrerfortbildung kann genannt werden, der Deutsche Verein zur Förderung der Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung e. V. in Hildesheim.
Die Deutsche Montessori Gesellschaft e.V. bietet die Erlangung des Montessori Diploms für Erzieherinnen und Erzieher an. Neben der Möglichkeit für Erzieher und Lehrer das Montessori Diplom zu erwerben, gibt es ebenfalls die Möglichkeit sich in der Waldorfpädagogik aus- und weiterzubilden. Interessierte finden im Waldorfkindergartenseminar Hannover entsprechende Hinweise, über die Termine und die Kosten. Pädagogen, in privaten oder kirchlichen Einrichtungen, werden teilweise anders gefördert oder über interne Programme gefördert, als Pädagogen staatlicher Einrichtungen. So kann es hier auch zu Unterschieden bei der Kostenübernahme kommen. Unter bestimmten Umständen können auch Seminare im Ausland stattfinden und ebenfalls gefördert werden.